Conti Villingen wieder in der Krise

Wankt Kienzles Erbe?

Der regionale Südkurier berichtet über die Folgen der Conti-Krise für den Standort im Schwarzwald-Baar-Kreis.
Der regionale Südkurier berichtet über die Folgen der Conti-Krise für den Standort im Schwarzwald-Baar-Kreis.

Vom diskutierten Stellenabbau im Konzern Schäffler-Continental wird auch der Standort Villingen-Schwenningen betroffen sein. Aktuell wird über einen Verlust von rund 170  der 1.300 Stellen - vorwiegend in der Produktion des Werkes - diskutiert. 

Über alle Eigentümerwechsel war das ehemalige Werk der Kienzle Apparate GmbH weiterhin größter industrieller Arbeitgeber der Doppelstadt. Seit 1981/82 gehörte man zur Mannesmann AG, dann 2001 wurde man Teil des Siemens-Konzerns und 2007 übernahm die Continental AG, die wiederum Teil des Industriekonzerns Schaeffler wurde. 

Die aktuellen Einschritte drohen eine ähnliche Größenordnung wie in der letzten großen Wirtschaftskrise 2009 anzunehmen, als rund 200 Arbeitsplätze in Villingen-Schwenningen abgebaut wurden.